Montag, 30. November 2009

Wie war Vietnam?



Sodele jetzt war ich knap 4 Wochen in Vietnam. So viel Zeit haben wir bis jetzt in noch keinem Land hier verbracht. Warum?? kp hat sich halt so ergeben!! Und man muss ja das teure Visa ausnutzen, in einem der letzten komunistischen Laender.


Ausblick aus unserem Zimmer in Hanoi


Man beachte die Stromleitungen,..........


Vietnam ist verglichen mit seinen Nachbarlaendern (Laos und Kambotscha) ziemlich vortschrittlich. Die Strassen sind ok und die Zimmer haben einen hohen Standart. Was ganz Typisch ist, ist dass alle Vietnamesen in der Stadt mit Mudschutz rumlaufen. So wie man des im Ferseher sieht mit vielen Mustern und so, wie ein Acessoir!! Aber nur hier in den anderen Laendern wars nicht so!! Hab nur leider kein gutes Bild dazu!! Aber so ne Athemschutzmaske hab ich auch :)

Wenn man nach Vietnam geht kommt man ja um ein Thema nicht drum herum, und dass ist der Vietnamkrieg. Auch wir haben uns damit beschaeftigt und warenin Saigon in einem (sehr guten mit vielen Fotos von Opfern) Kriegsmuseum und haben dass 100te km lange Tunnelsysthem der Wisikaempfern in Suedvietnam besucht. Die Tunnel sind sooo klein gewesen, dass Europaeer gar nicht rein passen. Fuer die Touristen ist ein Teil extra vergroessert worden um ihn besichtigen zu koennen. Man schaut sich natuerlich nicht nur Bilder und Gegenstaende an, sondern sieht auch Filme und liest Texte. Und all diese Medien sprechen eine Sprache: Die Amerikaner sind die Boesen und Schuldigen , und jeder Vietnamese der einen Ami umgebracht hat wird zum Helden erklaert. Hier wird einem mehr als deutlich gemacht, wie die Sache "wirklich" war und wie man dazu stehen soll! Aber die Auswirkungen von dem Krieg sind auchnoch bis heute zu sehen. In Laos und Kambotscha sind noch Teile des Landes vermient und un zu gaenglich. Auch auf den Strassen, vorallem in Saigon, sieht man sehr viele koerperlich behinderte was veraerbungskrankheiten vom eingesetzten Gift sind.


Im Touristentunnel,..........fuer mich kein Problem. Fuer andere schon




Hier duerfen auch einfache Touristen schiessen. Wenn man Geld hat darf man alles!!


Soo nun noch ein paar Eindruecke zu Vietnam:

zuerst das Wichtigste!!! ESSEN!!
Auch wenn in vielen Reisefuehrern steht ..........kulinarische Vielfalt....................bla bla Vietnam ist nicht das Land in dass man reisen sollte wenn man die asiatische Kueche erobern moechte!! Es gibt viel Suppe (die niemals an die in Thailand ran kommt) und auch so isst man halt immer und immer wieder die selben Dinge!!
Aber ein Positieves gibt es zu erwaehnen!!! BAGUETTES!!! Juhuuu endlich wieder Brot und nicht immer diesen doofen Reis!! geil Baguettes mit Mayonaise und Tomaten :)


Da ham mer malwieder vor em Fernseher gefespert :) lecker


In Saigon gabs die einzige gute Suppe zum Fruehstueck. Aber die war wirklich hammer!!


Unterkuenfte:
sind etwas teurer als in anderen Laendern hier, aber dafuer bieten sie viel mehr Luxus!! Fuer 8US$ bekommt man immer ein Zimmer dass dann auch sehr sauber ist, ein Bad mit warm Wasser hat uuuund ganz wichtig einen Fernseher mit vieeelen Programmen auf Englisch und einen deutschen Sender. Himmlisch!!! Auch kann man oft DVD Player meiten und somit die neusten Filme den ganzen Tag anschauen.


Transport:
Zuege und Busse haben einen sehr hohen Standart und das macht lange Fahrten auch ueber 20h noch ertraeglich. Unser persoenlicher Rekort liegt jetzt bei 25h!! Dafuer muss man auch tiefer in die Tasche greifen als sonst wo. Allerdings geht alles nur sehr langsam und egal ob Zug oder Bus fuer 100km braucht man seine 2-2,5h.
Was aber uebelst Spass macht ist sich fuer4-5US$ am Tag nen Roller mit ordentlich PS leihen und selbst dahin zu fahren wo man hin will!!



Hanoi ist unglaublich nervtoetend!! Jeder hupt einfach mal pauschal die ganze Zeit. Keine Strassenregeln, viel Verkehr und enge Strassen. Purer Stress!!



Im Gegensatz dazu die Ruhe der Natur,........


Landschaft:
Der Norden war einfach herrlich!! In so viele verschiedene Landschaften kann man eintauchen, dass man irgendwann vergisst richtig hinzusehen. Denn irgendwann ist man voll und man sieht die ganzen schoenen kleinen Dinge nicht mehr. Sowas wie eine Zugfahrt durch staendig wechselnde Landschaften rueckt da schon ziemlich in den Hintergrund und wird missachtet!! eigendlich Schade!!



Sonnenuntergang an einem Fluss,.......................



........................oder am Meer



die Halongbucht war wirklich athemberaubend



die Vietnamesen auf dem Land leben ganz eng mit den Tieren zusammen



ein Tempel : hier in Vietnam spielt Religion keine so grosse Rolle



und zum Schluss noch ein Gruss aus den billigen Bars hier,......

Sonntag, 22. November 2009

Schauplatz vieler Filmszenen

Die HALONG BUCHT:



Unweit von Hanoi, der unglaublich wuselnden Hauptstadt von Vientnam, entfernt, erstreckt sich eine unfassbar schoene Landschaft entlang der Kueste.
Hier wurde viele beruemte Filmszenen wie aus James Bond und Fluch der Karibik gedreht.
Die Halong Bucht ist Anziehungspunkt vieler Touristen und die Promenade der einzig bewohnten Insel besteht nur aus schmalen, hohen Hotels.
Doch hatten wir mal wieder Glueck, denn hier in Vietnam ist gerade Winter und daher Nebensaison!! So war die Insel nur spaerlich von Touristen besetzt.

Zunaechst setzten wir mit einem Holzboot vom Festland zur CatBa Inseln ueber. Wir fuhren wir durch das Felslabyrinth, besuchten eine Hoehle und genossen den einmaligen Ausblick!






Die Tradition der Einheimischen ist es auf dem Wasser zu leben. Auch wenn heute die Moeglichkeit besteht auf dem Festland sein Haus zu bauen, leben immernoch sehr viele Fischer und andere Familien ihr ganzes Leben in schwimmenden Haeusern.




In Cat Ba hatten wir dann ein tolles Hotelzimmer mit Balkon und Blick auf den Hafen\Bucht. Wir fruehstueckten jeden Morgen auf dem Balkon Baguettes mit Mayo und Tomaten und genossen dabei die tolle Aussicht!




Am ersten Tag nach der Ankunft hatten wir ziemlich Gluck mit dem Wetter (denn es ist ja Winter) und so mieteten wir uns ein Kajak mitdem wir zwischen den Felsinseln rumpaddelten und an einem kleinen, einsamen Strand anlandeten. Endlich malwieder schoene Sonne!







Abends klang dann der Tag mit einem kuehlen Bier auf dem Balkon und der schoenen Aussicht aus,.........


Am zweiten Tag mieteten wir dann einen Roller um die Insel und alle Sehenswuerdigkeiten abzu klappern. An diesem Tag hatten wir kein Glueck mit dem Wetter und der Fahrtwind machte die ganze angelegenheit nicht waermer!!



Frau am Steuer ungeheuer!! JA und ich habe KEINEN FUEHRERSCHEIN fuer dieses Gefaeht!!





Und dann reisten wir schon wieder ab denn wir sind nie lange an einem Ort!


Montag, 16. November 2009

Der hoehste Berg Indochinas, der Fansipan

Ich hab mich schon wieder ueberreden lassen!! Der Berg ruft!!

Angekommen in Vietnam, wurde sogleich die naechste Bergtour von Jan voller Begeisterung geplant. So gings dann abends mit dem Bus von Hanoi nach Sapa, dem Ausgangsort der Wanderung. Nach 12h Busfahrt waren wir dann dort, aber warum die Tour langsam angehen?? Gleich los ,...........................

Also Fansipan die Ertse:
Mit einer (ungenauen) Karte bewaffnet gings los den Berg zu stuermen. Doch wir fanden die Abzweigung von dem Pfand nicht und ein "Parkofficer" pfiff uns zurueck, denn man braucht eine Permission um den Berg besteigen zu duerfen. Also gings zu meiner Freude zurueck nach Sapa.
So einfach wie sich dass hier anhoehrt wars natuerlich nicht, die Prozedur zog sich ueber mehrere Stunden weil Jan den Weg unbedingt finden wollte und der Officer kein Englisch konnte,..............

Also holten wir die Permission in Sapa. Allerdings war die Bedingung daran geknuepft einen Guid mitnehmen zu muessen!!




Jan hat den Weg schonmal ohne mich gesucht :)


Am naechsten Morgen also
Fansipan die Zweite:

Um 9 holte uns unser angeheuerter Guid ab, und dann gings erstmal los. Da unser Guid nur wenig Englisch konnte hielt sich die Konversation in einem minimalen Berich. Uns war nur wichtig, dass er den Weg nimmt den Jan rausgesucht hatte. Und dass war nicht der einfache und kurze Weg von einem Pass aus, Nein wer macht denn sowas?? Es war der laengste Weg zum Gipfel, der anscheinden so selten benutzt wurde, dass der Pfad oft schon in der Natur unterging,.......




Sapa von oben

Am Ende des Tages stellten wir dann unser Zelt auf und unser Guid schlief im freien.
So brach der zweite Tag an , an dem wir leider nicht den Gipfel erreichen sollten. Dafuer wurde der Weg immer beschwerlicher. Es ging steil hinauf und auch wieder steil hinunter, was ziemlich aergerlich ist wenn man weiss : ich muss alles wieder rauf laufen!!




Am dritten Tag sollten wir dann irgendwann den Gipfel erreichen, also einletztesmal zusammenreisen bevor es endlich wieder zurueck geht!! Leider spielte das Wetter am diesem tag nicht mit. Alles war nass, kalt und nebelig. Schlimmer war allerdings der eisige Wind der immer staeker wurde je hoeher man kam!

Irgendwann, foellig nass, brachen wir dann aus dem Bambusgestruep auf einen , fuer uns , riesigen Weg. Das war der Touristenweg!!! Und schon nach 15min waren wir oben mit vielen anderen Touristen und ihren Traegern.



Der Gipfel des Fansipan, des hoehsten Berges Indochinas!! 3143m


Und endlich gings wieder zurueck juhuu ich habs fast ueberstanden. Doch leider ging mit uns auch die riesen Tourigruppe hinunter. Und obwohl keiner von ihnen Gepaeck dabei hatte waren sie schleppend langsam. Zum Glueck hatten wir anfangs den unkonventionellen Weg gewaehlt!!


Der Rueckweg gestaltete sich ziemlich einfach!! Auf dem ausgetretenen, gesicherten Touriweg gings schnell und einfach voran. Vorallem hatte ich jetzt wieder mein Ziel vor Augen!! Das Hotelzimmer in Sapa mit weichem Bett und heisser Dusche!!



Ja das Wetter war nicht nett, aber die Bewegungen der Wolken dafuer um so faszinierender!

Donnerstag, 5. November 2009

Nordlaos: Wanderung durch Bergdoerfer

Zum ersten mal nach 2 Monaten haben wir dann auch mal eine organisierte Tour mit Guid gebucht. Aber nur deshalb, weil es verboten und anscheinend gefaehrlich ist in Nordlaos durch die Waelder zu wandern, denn man kommt durch viele Doerfer von Minderheiten. In die Bewohner koennen kein Englisch, sie sind meist nicht einmal der Laotischen Sprache maechtig. Sie sprechen nur die Dorfsprache.







Also buchten wir in Luang Nam Tha die 2 taegige Tour, bei der noch 6 andere mitlaufen sollten.
So gings dann morgens los,......... wir mussten nur Kleidung und Wasser selbst tragen. Da wir aber keine kleinen Rucksaecke haben hat Jan einen grossen fuer uns beide getragen und ich durfte ohne laufen. Somit versprach die Tour ein spaziergang zu werden.
In unserer gruppe waren 4 weitere in unserem Alter und ein Ehepaar. Also beste Voraussetzungen um sich zu unterhalten. Schnell stelle sich heraus, dass wir sportlich und reisetechnisch gesehen den anderen ein wenig ueberlegen waren.
Nach 3h spazieren gehen gabs schon Mittagessen, was fuer ein Festmal!! Sowas waren wir nicht gewoehnt!! frisches Wasser so viel man will und gutes,vertiges und reichliches Essen!!





Danach war es nur noch gut eine Stunde bis zu dem Dorf in dem wir Uebernachten durften. Das Dorf bestand aus etwa 4 Huetten und einer fuer uns. Es gab ungefaehr 6mal soviele Tiere wie Menschen!








Abends assen wir mit dem Dorfoberhaupt und dem "Onkel" der uns fleissig Lao Lao (selbstgebrannter Reiswisky) nach schenkte und sich dabei selbst am meisten einfloesste. Als wir dann noch gemuetlich ums Lagerfeuer sassen und Erfahrungen austauschten hat er sich schon mit der xten Flasche und sich selber unterhalten :)

Am naechsten Morgen gings dann weiter und wir mussten "soooooooo lang laufen" , 6-7h!! Wir kamen auf dem Weg durch einige andere Doerfer wo wir uns auch die Dorfschulen ansehen durften. Weiter ging es durch den Bambuswald und ueber Reisfelder,..........die Landschaft war wirklich beeindrucken und wieder einm al ganz anders als was wir davor gesehen hatten.










Vorallem das easy-walking ,das reichliche Essen und die Gesellschaft von anderen waren neu fuer uns! Auf dem Nachhauseweg mussten wir dann auch noch einen
Brusthohen Fluss durchschwimmen,.............. ja mitlerweile kann ich sowas :)