Nachdem wir in Malaysia festgenagelt waren, da mein Mitreisender Jan kein Visa fuer Thailand bekam, beschlossen wir die Zeit auf einer kleinen Insel, (Perhentian Island) zu verbringen.
Auf dieser Insel gibt es eigendlich gar nichts, ausser Inselleben pur!
An unserem Strand gab es 2 Restaurants und 4 offende Guesthouses (mit Bungalows) da neben Saison war und ansonsten nur Strand,Meer,Baeume und Felsen!
Sobald man auf der Insel mit einem Speedboot angelegt hat nimmt einen die Harmonie und Entspanntestimmung sofort ein. Und auch wenn man eigendlich nicht so der Typ fuers faullenzen oder am Strandliegen ist, hier wird es jeder!! Denn man hat auf dieser Insel nicht sehr viel zu tun und hat fuer alles sehr viel Zeit!
Die Menschen sind total freundlich und familiaer, jeden abend trifft man die selben Leute in den Restaurants die wie kleine, verratzte Huetten den Strand saeumen.
Bei Flut sitzt man quasi mit den Fuessen im Meer und wenn abends der Monsun sein ganzes Wasser runter laesst wird man auch unter dem "Dach" von allen Seiten nass. Aber es stoehrt keinen weil man hats ja eh nur 20m heim und sowieso ist alles easy.
Am ersten Tag liesen wir uns mit einem Taxi (boot) einen Strand weiter fahren wo dann auch wirklich niemand war ausser uns.
Am zweiten Tag ueberwand ich meine Angst vor Fischen und undurchsichtigem Wasser und machten einen Tages Schnorchelausflug rund um die Insel. Alles in allem hat der ganze Tag Schnorcheln nur fastzinierende 8 Euro pro erson gekostet. Und es war der hammer!! Ich wusste gar nicht wie viel man da wirklich sehen kann und wie atemberaubend es ist so nah dabei zu sein! Doch der eigendliche Preis des schoenen Tages waren nicht die 8 Euro sondern ein mega super duper Sonnenbrand auf der kompletten hinterseite des Koerpers. Komplet rot! Den Preis habe ich allerdings gerne gezahlt!
Am dritten Tag haben wir uns von unserem altbekannten Taxifahrer (Bootfahrer) auf einer wirklich einsammen Insel aussetzen lassen. Zunaechst glaubten wir dass wir alleine auf der Insel seien, daher nannten wir sie "unsere Insel". Doch schon bald zeigte sich wir waren nicht alleine!! Baba der Waran fand unseren Besuch gar nicht so toll und breschte den Abhang zu uns auf den Strand. Da wir ja zum Glueck ein eigenes Zelt dabei hatten, konnten wir sogar die Nacht auf dieser Insel wie Robinson Krusa am Lagerfeuer verbringen. wir auch schnorchel Zeug bekommen, und somit konnten wir auf eigene Faust im Meer rum schwimmen. Gegen 17uhr des naechsten Tages wurden wir dann wieder zuverlaessig abgeholt. Abends sassen wir dann wieder bei Mamas im Restaurant und haben mit all den bekannten Gesichtern gegessen.
Am naechsten morgen (fuenfter Tag) mussten wir dann abreisen, weil Jan seinen Flieger nach hause erwischen musste. Was allerdings vergebliche Liebesmuehe war, ich sags direkt: Er hat den Flieger verpasst und sitzt gerade neben mir!! Was ich doch fuer ein Glueck habe!!
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